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Traurige
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Insgesamt 15 Einträge   (1 - 10)

 
Name: Jenny 17.11.2004 - 15:47 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Du hattest Tränen im Gesicht,
als du ihm sagtest: Ich liebe dich!
Doch er glaubt dir nicht.
Du gingst durch die Straßen,
dein Herz war leer
und leben wolltest du auch nicht mehr.
Du fingst an zu hassen und nahmst Heroin.
Du wurdest süchtig, sagtest es sei wegen ihm!
Doch deine Eltern merkten es bald
und steckten dich in eine Entzugsanstalt.
Er hatte ´ne andere, du merktest es kaum,
lebtest dahin, nur so im Traum.
Du hörtest leise den Zug ankommen,
starrtest auf die Schienen versonnen.
Du liesest dich fallen - dein Todesschrei...
mit deinem Leben war es vorbei!
Einige Tage später stand er vor deinem Grab, mit Tränen im Gesicht,
und flüsterte traurig: Ich liebe dich!
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Name: Angst 09.10.2004 - 00:13 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Ich habe ein Anrecht darauf, wütend zu sein.
Nie konnte ich die Wut herraus lassen.
Die Wut auf meinen sexuellen Belästiger!
Immer habe ich es herrunter geschluckt. Nie konnte ich ihr Ausdruck verleihen.
Ich habe ein Anrecht darauf Angst zu empfinden.
Denn all das was passierte war Angstvoll!
Die heutigen Träume sind ebenso angstvoll.
Doch ich weiß genau er kann mir nichts mehr antun.
Die allmälich "hochkommenden" Gefühle bereiten mir sehr große Angst.
Sie bereiten mir soviel Angst,das ich es keinen mitteilen mag, sondern sie lieber ertränk.
Sie berieten mir soviel Angst, das ich mich lieber selber zerstör.
Sie bereiten mir soviel Angst, das ich mich lieber verkriech, als sie zu zeigen!
  Hits: 0   Bewertung: 0   Stimmen: 0
Name: Tränenmeer 09.10.2004 - 00:01 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Träumen und doch wach sein.
Lächeln, aber innerlich weinen.
Glücklich sein, obwohl mein Herz zerbricht.
Stark sein, doch vor Scwäche fast zusammen klappen.
Nicht dran denken, doch von Gedanken innerlich zerfressen werden.
Nie die wahren Gefühle zeigen, lieber in sich hinnein fressen.
Damit fertig werden müssen, es aber nicht werden.
Augen zu und durch, aber nicht durch finden.
Das Leben geht weiter und auch die Zeit, doch mein Leben endet hier, und die Zeit steht seid dem still.
Weiter wie zuvor, und doch hat sich alles geändert.
Nicht aufgeben, aber auch nicht weiter machen können.
So Simple und doch kompliziert.
Meine Welt ist momentan nur noch ein Tränenmeer!
  Hits: 0   Bewertung: 0   Stimmen: 0
Name: Der Sinn 08.10.2004 - 23:52 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Auf der Such nach dem Sinn,
drehte ich mich um und sah zurück!
Die Vergangenheit umfing mich und naam mir die Freiheit!
Ich glaubte zu gewinnen,
doch ich verlor meinen Glauben!
Ich vergaß mich selbst,
als ich mich suchte!
Und als ic mich fand,
gefror mein lächeln im Gesicht!
Wie das Blut in meinen Adern,
und mir kamen die Tränen!
Ich verharre regungslos noch immer!
  Hits: 0   Bewertung: 0   Stimmen: 0
Name: Marcello 28.08.2004 - 04:35 http://www.sonador.de.srEintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Das fröhliche Lächeln starb dir im Gesicht
Und deine Lippen zuckten wie im Fieber,
Doch schwiegen sie, auch grüßten wir uns nicht,
Wir sahen uns an und gingen uns vorüber.
  Hits: 0   Bewertung: 0   Stimmen: 0
Name: Marcello 28.08.2004 - 04:32 http://www.sonador.de.srEintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
Da ich in Jugendnot und Scham
Zu dir mit leiser Bitte kam,
Hast Du gelacht
Und hast aus meiner Liebe
Ein Spiel gemacht.
Nun bist du müd
und spielst nicht mehr
Mit dunklen Augen schaust du her
Aus deiner Not
Und willst die Liebe haben,
Die ich dir damals bot.
Ach, die ist lang verklommen
Und kann nicht wiederkommen.
Einst war sie dein
Nun kennt sie keine Namen mehr
Und will alleine sein.
  Hits: 0   Bewertung: 0   Stimmen: 0
Name: Charly 29.07.2004 - 00:02 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
WARUM
Warum war es uns nicht gegeben,
dass Du bei uns bleiben konntest in diesem Leben.Es tut uns so weh das Du nicht mehr bei uns bist,unser Gefühl sagt uns das es ungerecht ist.
Die Chance auf ein glückliches Leben,sie war Dir nicht gegeben.
Das Warum werden wir wohl niemals verstehen,und deshalb fühlen wir uns allein.
Doch die Erinnerungen an Dich sind schön, und der Gedanke irgendwann wieder bei Dir zu sein.
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Name: Nachtfalter 17.03.2004 - 13:16 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
FÜGUNGEN
Es heißt
ein Dichter
ist einer
der Worte
zusammenfügt
Das stimmt nicht
Ein Dichter
ist einer
den Worte
noch halbwegs
zusammenfügen
wenn er Glück hat
Wenn er Unglück hat
reißen die Worte
ihn auseinander

***Erich Fried***
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Name: Nachtfalter 17.03.2004 - 13:13 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
UNAUFHALTSAM
Das eigene Wort,
wer holt es zurück,
das lebendige
eben noch ungesprochene
Wort?
Wo das Wort vorbeifliegt
verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.
Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.
Du schickst andere Worte
hinterdrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an,
es hört nicht auf,
anzukommen.
Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft
am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.
Am Ende ist das Wort
immer
am Ende
das Wort.

~~~Hilde Domin~~~
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Name: Nachtfalter 16.03.2004 - 09:35 Eintrag per E-Mail versendenBewerten Sie diesen Eintrag
LETZTE WORTE
Geliebte, wenn mein Geist geschieden,
so weint mir keine Träne nach;
denn wo ich weile, dort ist Frieden,
dort leuchtet mir ein ew´ger Tag.

Wo aller Erdengram verschwunden,
soll euer Bild mir nicht vergeh´n,
und Linderung für eure Wunden,
für euern Schmerz will ich erfleh´n.

Weht nächtlich seine Seraphsflügel
der Friede übers Weltenreich,
so denkt nicht mehr an meinen Hügel,
denn von den Sternen grüß´ ich euch!
---Anette von Droste Hülshoff---
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